26. Mai 2009
links for 2009-05-26
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"Whether for business or personal, building a brand on the social web can be a great way to spread the word about your product or service, as well as engaging consumers in order to garner useful feedback. But I hear a lot from newcomers that they have trouble reaching the tipping point. Here are the to obstacles I’ve encountered and witnessed others encountering, with some suggestions for helping you get over that hump."
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"Wir haben hier über eine Schnittstelle zu Twitter alle Accounts der deutschen Unternehmen oder Organisationen gelistet, die aus unserer Sicht aufgrund ihrer Marke, ihrer Größe oder ihrer Funktion von hohem Interesse für die Öffentlichkeit sind. Dabei haben wir bewusst auch solche Accounts mit aufgenommen, die derzeit nicht aktiv sind um zu zeigen, dass das Unternehmen oder die Organisation Twitter zumindest schon einmal wahrgenommen hat. Alle Zahlen werden stündlich über Twitter aktualisiert."
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Kunstprojekt aus Straßenkarten von Städten
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
Dieser Artikel steht unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Germany License.
Buchtipp: Predictably Irrational von Dan Ariely
Wir halten uns in der Regel ja für ziemlich smart. Meist gehen wir auch davon aus, dass die Entscheidungen, die wir so treffen vernünftig und logisch sind. Wenn wir dann unsere Kreditkartenabrechnungen ansehen, kommen wir schon mal ins grübeln. Dan Ariely, Behavioral Economist, hat in zahlreichen Versuchen unser Verhalten in den unterschiedlichsten Situationen untersucht und dabei herausgefunden, dass wir uns häufig vorhersagbar irrational entscheiden.
Sein Buch Predictably Irrational: The Hidden Forces that Shape Our Decisions, das inzwischen auch auf Deutsch unter dem selten dämlichen Namen Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen erschienen ist, stellt diese Beobachtungen ausgesprochen kurzweilig dar und gehört mit zu den spannendsten Büchern, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Gerade für Leute, die im Marketing und Produktdesign arbeiten ist, das Buch meiner Meinung nach ein Muss.
“If you want to know why you always buy a bigger television than you intended, or why you think it’s perfectly fine to spend a few dollars on a cup of coffee at Starbucks, or why people feel better after taking a 50-cent aspirin but continue to complain of a throbbing skull when they’re told the pill they took just cost one penny, Ariely has the answer.”
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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Buchtipp: Predictably Irrational von Dan Ariely
25. Mai 2009
FONIC Surf-Stick - Endlich Licht im Tarifjungel
[Trigami-Anzeige] Der Mobilfunkdiscounter Fonic senkt den Preis für das FONIC Surf-Stick Startpaket ab sofort um 20%. Das Mobile-Survival-Kit für Internetjunkies umfasst einen Surf-Stick mit dem man sich superschnell per HSDPA (bis 3,6 Mbit/s), UMTS, EDGE oder GPRS ins Internet verbinden kann, die SIM-Karte, die für die Verbindung benötigt wird, sowie 5 fünf kostenlose Surftage.

Wer sich bisher für einen mobilen Datentarif interessiert hat, musste sich durch einen wahren Tarifjungel kämpfen: Vertragsklauseln, Flatrates, die keine echten Flatrates sind, sowie hohe Grundgebühren oder hohe Traffickosten machten die Entscheidung schwer. Der Mobilfunkdiscounter Fonic schafft hier in bekannter Fonic-Manier Abhilfe.
Hier die Schlüsselinformationen in Kurzfassung:
- Mobil Surfen mit dem FONIC Surf-Stick kostet 2,50€ pro Tag
- Mobil Surfen mit HSDPA, UMTS, EDGE und GPRS
- Keine Vertragsbindung, keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz
- FONIC Surf-Stick Startpaket jetzt 20% billiger
- 79,95€ inkl. SIM-Karte, 5 Tage surfen und Versand
Der Tarif ist sehr transparent und günstig - man braucht also keine Angst mehr vor komplizierten Vertragsklauseln oder versteckten Kosten haben. Ideal also für jeden, der ab und an mal mobil ins Netz muss und dann auch mal gerne etwas länger online bleibt.
Man benötigt also lediglich den FONIC Surf-Stick und die FONIC SIM-Karte und schon kann man sorgenfrei mobile surfen. Und wenn man das Startpaket online bestellt, darf man auch gleich noch 5 Tage kostenfrei surfen.
Weitere Infos zum FONIC Surf-Stick gibt es bei FONIC.
In einem kleinen Spot wird auch gleich demonstriert, wie das ganze dann in der Praxis aussieht. Laptop, Nerd und FONIC Surf-Stick in ein Auto packen und ab in den Wald…
Hier der Fonic TV-Spot: “Befreie das Internet”:
Fassen wir nochmal zusammen:
Mit dem FONIC Surf-Stick kannst Du Dich stressfrei für nur 2,50€ einen ganzen Tag mobil ins Internet verbinden - und das mit bis zu 3,6 Mbit pro Sekunde! Es gibt keine Grundgebühr, keinen Mindestumsatz und keine Vertragsbindung.
Das Startpaket ist jetzt 20% günstiger - für 79,95€ bekommst Du jetzt Deine SIM-Karte, den Surf-Stick und 5 Freitage.
Hier gibt es weitere Informationen zum FONIC Surf-Stick.
Übrigens: In bekannter Fonic-Manier kann man jetzt auch günstig von Deutschland ins Ausland telefonieren. Eine Milliarde Menschen in 50 Ländern kann man nun für schlappe 9 Cent pro Minute erreichen!
Mehr Infos zu diesem neuen Tarif gibt es hier.
Blogtipp: Brain Pickings
Maria Popova (@brainpicker) hat das Blog gebaut, das ich mit tautoko immer gerne haben wollte: Brain Picking. Voll gepackt mit tollen Ideen und Konzepten aus Kunst, Kultur, Design und Wissenschaft ist das Ding ein einziger Inspirationsoverkill.
We believe that in order to improve or even fully understand a concept (or product, or idea, or argument), you have to first understand all the little pieces that surround it. Pieces across art, design, music, technology, philosophy, religion, politics, philanthropy, neuroscience, psychology, sociology, anthropology, ecology, you-name-itology. Pieces that make your original concept stronger, smarter, richer, deeper and more impactful.
This is Brain Pickings. It’s a modest exercise in vision- and mind-expansion. “Cultural curation” that will, at the very least, introduce you to new ideas and perspectives and, at its very best, help you think more, laugh more, do more. Be a better person. Because a better person conceives of better, stronger, smarter, richer, deep, more impactful ideas — culturally, commercially and socially.
And, yes, despite the pageantry fluff of it, we do all want to “make the world a better place.”
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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links for 2009-05-25
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"I do spend a lot of time on the road and (when I started Monocle) was looking at people's buying habits in airports. People were arming themselves with a copy of The Economist and then buying something more lifestyle related, whether it be Men's Health or a style magazine or Architectural Digest, whatever it may be. They were buying something to give them a competitive advantage in world affairs or business, and they were getting something that would give them some sort of payback in hour three or four of the flight, that offers them more enjoyment. We’ve fused a lot of that with Monocle"
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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What’s In Your Bag - FuCamp Edition
Will man bei so einem Barcamp auf alles vorbereitet sein, hat man einiges mitzuschleppen. Hier mal ein kleiner Einblick in den Inhalt meiner Tasche auf dem FuCamp. Für eine genaue Beschreibung der Inhalte einfach auf das Bild klicken. Und ja, das passt alles in die eine Tasche.
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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What’s In Your Bag - FuCamp Edition
24. Mai 2009
Interessantes im Feedreader - 24. May 2009
- SETI Institute is hiring: Become the project manager for Jill Tarter's TED Prize wish
- The one about “look and feel”
- Video | In the Closet: Jet Set Edition
- pl0gcast #13 - Wassergolfen
- Font Generator
- "Life is a great bundle of little things"
- ICFF: Kikkerland’s Booth Becomes a Meal for Those in Need
21. May 2009
21. May 2009
21. May 2009
21. May 2009
21. May 2009
21. May 2009
21. May 2009
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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Interessantes im Feedreader - 24. May 2009
HFU Digitale Medien Rundgang
Hier klicken, um Video anzuschauen.
Derzeit findet das FuCamp am Fachbereich Digitale Medien der Hochschule Furtwangen statt. Im tiefsten Schwarzwald gelegen, hat sich der Fachbereich erfolgreich bemüht, ein kleines aber sehr feines Barcamp auf die Beine zu stellen.
Ein paar Leute haben die Chance genutzt und sich von Dekan Prof. Dr. Walter durch die sehr beeindruckenden Räume des Fachbereichs führen lassen. Gute Möglichkeit, einen ersten Einblick in das Angebot des Fachbereichs zu bekommen, der im Web vor allem wegen seines Lipdubs zur Legende geworden ist.
Hier klicken, um Video anzuschauen.Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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23. Mai 2009
Gentoo is dangerous for children
Tobias Scherbaum already blogged this, but only in german, so I'm writing this again for the Planet Gentoo readers.
A german webpage called jugendschutzprogramm.de provides filters for webpages potentially dangerous for children. Now some people noticed that this page considers quite a lot dangerous.
Both gentoo.de and gentoo.org are considered only suitable for people over 14. So if you ever thought about installing Gentoo on the PC of a kid, think again what you might do to that kid.
Beside, my blog is even more dangerous: It's blocked by default.
The page is supported by a couple of companies providing pornographic content. Interesting enough, it's also supported by a big german Newspaper (BILD) that regularly has pornographic images on their frontpage. However, their page is considered harmless.
But what's really frightening is that jugendschutzprogramm.de is part of ICRA, an international system by big content and internet providers. It's even supported by the european union.
Update: Page has XSS, maybe someone wants to play with it?
<form action="http://jugendschutzprogramm.de/webmaster/label-generator.php" method="post">
<input name="URL" value='"><script>alert(1)</script>' type="text">
<input name="submit" type="submit">
</form>
22. Mai 2009
links for 2009-05-22
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Das Blog des Razorfish Emerging Experience Teams.
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Podcast mit Mixes
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Gute Tipps inkl. Checklisten und DIagrammen, um möglichst einfach und platzsparend zu reisen.
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"we have compiled a list of 50 free social media icon sets for you to choose from, so that you are sure to find the perfect match for your blog’s design."
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Firefox Erweiterungen lassen sich jetzt deutlich einfacher mit der Hilfe von HTML, CSS und Ajax schreiben
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21. Mai 2009
Dwell Magazin
Hier klicken, um Video anzuschauen.
Die üblichen Architektur-Porno-Magazine sind ja auf jeden Fall nett, keine Frage. Aber irgendwie doch weit weg von dem, was man hierzulande Alltag nennt. Umso angetaner bin ich von Dwell, das ich neulich zufällig über ihren Twitter-Account @dwell entdeckt habe. Sehr cleanes, hands-on Architektur- und Einrichtungsmagazin, mit einer gesunden Mischung aus Moderne und Nachhaltigkeit. Besonders feiner Zug des Verlags: (fast) alle Artikel sind direkt im Web lesbar.
Wie alle anderen Print-Verlage auch muss Dwell sich überlegen, wie sie den Vormarsch von Digital überleben wollen. Neben dem Ausbau der Webseite setzen sie dabei vor allem auf Kollaborationen und ihre eigene Konferenz Dwell on Design.
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Die Hintergründe zur Kinderpornografie-Sperre
Hier klicken, um Video anzuschauen.
Einmal mehr ist es der NDR, der die Kontroverse um Frau von der Leyen und ihre Kinderpornografie-Sperre zusammenfassend aufbereitet.
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Die Hintergründe zur Kinderpornografie-Sperre
20. Mai 2009
Das Druckhandwerk zelebrieren
Hier klicken, um Video anzuschauen.
Man ist sich ja weitgehend einig: Print macht’s nicht mehr lange. Zumindest was Magazine und Zeitungen angeht, wird’s immer düsterer. Und das trotz all der Bemühungen des Autors dieses Blogs, einen Gegentrend zu setzen. Mit dem Aussterben eines Mediums geht auch immer das Vergessen eines Handwerks einher. Um dem vorzubeugen, hier zwei Videos, die die alte Schule des Druckhandwerks zelebrieren.
Hier klicken, um Video anzuschauen.Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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Papergirl - Kunstseeding per Bike
Hier klicken, um Video anzuschauen.
Was macht man, wenn der Gesetzgeber durch schärfere Gesetze gegen Kleben Streetart weiter einschränkt? Man verteilt die Kunst einfach direkt an die Menschen. Genau darum geht’s bei Papergirl. Jeder kann Kunstwerke einreichen (für die nächste Ausgabe noch bis zum 17. Juni). Die Werke werden in Rollen gedreht und dann in einer gemeinsamen Aktion per Fahrrard in Berlin an zufällig vorbeikommende Passaten verteilt.
Absolut großartige und unbedingt auszuweitende Aktion. Mehr Infos dazu auf papergirl-berin.de.
Dankeschön, Bini.
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Papergirl - Kunstseeding per Bike
19. Mai 2009
Portraits of the Process
Hier klicken, um Video anzuschauen.
Einer meiner Inspirationsquellen, Mr. Kim (@mrkimsays) vom Evil-Monito-Magazin, hat sich Verstärkung von Levi Maestro (@maestroknows) geholt, um mit ihm eine neue Web TV Show mit Porträts von Streetwear-Designern zu launchen. Das verspricht tiefe Einblicke in die kreativen Prozesse der Leute, deren Klamotten wir jeden Tag tragen. Der Trailer ist schon mal vielversprechend.
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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18. Mai 2009
next09: Lee Bryant über “User-Driven Companies”
2006 habe ich in meiner Diplomarbeit geschrieben, dass Web 2.0 nur ein Symptom einer gesellschaftlichen Veränderung hin zu einem System basierend auf den Emergenztheorien ist. Mehr und mehr können wir sehen, wie, ermöglicht durch die Technologie, die Prinzipien, die Web 2.0 groß gemacht haben, auch in anderen Gebieten an Bedeutung gewinnen. Open Source z.B. hat längst auch außerhalb der Softwareentwicklung Fuß gefasst und verändert Denk- und Entwicklunsgprozesse in den unterschiedlichsten Bereichen von der Automobilbranche bis zur Theologie.
Trendthema ist dabei derzeit unter Schlagworten wie “user-driven design” das Einbeziehen der Kunden in unternehmensinterne Prozesse wie die Entwicklung neuer Produkte oder das Marketing. Die Grenzen zwischen Unternehmen und Käufern verschwimmt zusehnst.
Für mich der spannendste Vortrag auf der next09-Konferenz in Hamburg Anfang Mai war der von Lee Bryant von Headshift. Er sollte eigentlich über den Konsumenten als Co-Designer reden, konzentrierte sich dann aber auf die Frage, wie ein Unternehmen eigentlich konzipiert sein muss, um mit diesem neuen Level der Kundeninteraktion zurecht zu kommen. Dabei holte er weit aus und beschrieb die Geschichte des Gewerbes, um die Stellschrauben zu definieren, die es zu beachten gilt, will man die enge Zusammenarbeit mit den Konsumenten wagen.
An dieser Stelle auch noch mal vielen Dank an sinnerschrader, die Berlinblase zur next09 eingeladen haben.
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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next09: Lee Bryant über “User-Driven Companies”
17. Mai 2009
Interessantes im Feedreader - 17. May 2009
- what’s next09 #1 — Jeff Jarvis: The Great Restructuring
- The Art of Words: 15 Creative Typography Artworks
- The Salvage Yard: Tiles Posted by Johnny
10. May 2009
10. May 2009
10. May 2009
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Interessantes im Feedreader - 17. May 2009
Sigur Rós - Glósóli
This is the soundtrack for when you see the light at the end of the tunnel.
Sieben Minuten pure Musikdusche, einfach so für zwischendurch. Von der fantastischen Heima-DVD.
Hier klicken, um Video anzuschauen.(via Jerry)
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links for 2009-05-17
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The Hub ist ein Coworking-Spaces-Netzwerk mit Fokus auf Social Entrepreneurs
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16. Mai 2009
links for 2009-05-16
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"As the cost of starting a Web company decreases, thanks to cloud computing services and technology that entrepreneurs can rent instead of buy, many founders can finance a new company without the help of venture capitalists, using their savings, money from family and friends and credit card debt, Mr. Hendershott writes. More often, they are choosing to sell small, immature companies instead of taking the longer, riskier path of developing a business that could one day go public. That makes venture capital less relevant, he concludes."
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Frei downloadbares Livealbum von Coldplay
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15. Mai 2009
links for 2009-05-15
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Der Lobbyverband Deutsche Kinderhilfe rüstet sich zum Schlag gegen die Petition.
"Zur Einordnung, was das für eine Organisation ist, die ja mit dem “Kinder” im Namen erstmal hochseriös klingt. Hab eben die Vermutung erfahren, dass bestimmte konservative Kräfte rund um das Familienministerium die Deutsche Kinderhilfe als Gegenstück zum mächtigen Deutschen Kinderschutzbund aufbauen und nutzen wollen könnten. Die WELT hat schon einiges berichtet, es scheint da aber noch mehr zu geben, was man ohne Rechtsabteilung aber nicht veröffentlichen sollte. Recherchieren scheint sich aber zu lohnen."
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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13. Mai 2009
TV-Wirkungstag 2009: Fernsehen auf der Couch

Am 5.5. hatten die großen TV-Vermarkter etwa 1100 Gäste aus der Branche zu dem 6. TV-Wirkungstag in das CongressCenter in Frankfurt geladen. Die IP Deutschland, SevenOne Media, ARD-Werbung (ASS), ZDF Werbefernsehen, EL CARTEL Media, VIACOM Brand Solutions, DISCOVERY NETWORKS Deutschland und Tele 5 waren dieses Jahr die Gastgeber - womit nun selbst die kleineren Vermarkter vertreten sind.
Einen sehr spannenden Vortrag mit dem Thema “Fernsehen auf der Couch” führte Stephan Grünewald, Gründer von rheingold, dem Institut für qualitative Markt- und Medienanalyse aus.
Aus Tiefeninterviews konnte er 6 Funktionen erkennen, die das Fernsehen erfüllt:
- TV als Realitätskompass
Formate wie die Tagesschau oder auch Richterin Barbara Salesch geben dem Zuschauer Orientierung. Im Internet ersetzt Google zunehmend diese Rolle. - TV als Gefühlsapotheke
Bei Formaten wie Alarm für Cobra 11 können sich die Menschen auf Knopfdruck in die gewünschte Stimmungslage versetzen. Hier wird in den jüngeren Generationen verstärkt auch Youtube genutzt. - TV als Sozialplazenta
Gute Zeiten Schlechte Zeiten oder auch die Lindenstraße sind hier die klassischen Formate. Sie lassen uns Teilhaben an dem Leben anderer Menschen, mit denen wir uns identifizieren können. schaffen einen beruhigenden Background. Im Internet laufen hier Social Networks wie Facebook oder StudiVZ immer stärker auf. - TV als Seelenkino
Die existenziellen Probleme der Menschen werden in Formaten wie Dr. House oder Verliebt in Berlin durchgespielt. Man vergleicht sich selbst mit den Figuren. Die TV-Formate konkurrieren hier mit VOD-Angeboten oder den klassischen DVD-Filmen. - TV als Lebensschule
Formate wie Die Super Nanny oder Raus aus den Schulden zeigen den Menschen, wie sie mit ihrem Leben zurecht kommen können. - TV als Volksbewegung
Große Events wie Fussball-Spiele oder Deutschland sucht den Superstar erfüllen den Menschen den Wunsch, für einge Zeit “über such selbst hinauszuwachsen”. Die enorme Popularität von Public Viewing zeigt dies deutlich. Das Internet selbst erfüllt diesen Zwecke auch.
12. Mai 2009
Zensur und Rubbellose
Wer es noch nicht mitbekommen hat: Familienministerin Ursula von der Leyen will den Zugriff auf Kinderpornographie durch Internetsperren verhindern. Warum das reichlich wenig zielführend, gar kontraproduktiv und darüber hinaus demokratiegefährdend ist, wird an anderer Stelle besser erklärt. Dabei möchte ich auch nochmal auf die Petition beim Bundestag gegen dieses Gesetz hinweisen, die ich auch unterzeichnet habe: Wer hier gleicher Meinung ist möge doch bitte auch unterschreiben.
Prof. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts, der die Initiative von der von der Leyen unterstützt, sagte zum Thema:
"Interessanterweise hat bei gedruckten Medien die Öffentlichkeit längst akzeptiert, dass Strafbares dort nicht veröffentlicht werden darf und versteht das nicht als Angriff auf die Meinungsfreiheit. Wir müssen lernen, dass dies auch für das noch sehr junge Medium Internet zu gelten hat"
Dazu möchte ich anmerken, dass die Strafbarkeit der Veröffentlichung gerade das ist, was die Gegner der Internetsperre fordern: Schaltet die Server ab, auf denen kinderpornographisches Material gespeichert wird, und findet die Vertreiber und, vor allem, die Produzenten!
Um Herrn Meinels Vergleich noch einmal aufzugreifen: Was Frau von der Leyen plant entspräche in der Welt der Printmedien, dass das BKA die Presse durchschaut, ob darin verbotene Inhalte sind. Von diesen erstellt es eine Liste und schickt sie an alle Kioske im Land. Diese schwärzen dann die entsprechenden Stellen. Allerdings nicht mit einem richtigen Schwärzstift, sondern mit etwas Abrubbelbarem, weil es gute Schwärzstifte nicht gibt. Zusätzlich sollen sie ans BKA melden, welche Zeitungleser Rubbelreste an den Fingern haben – ob diese aber vom vorsätzlichem Abrubbeln der Zensurfarbe kommen, oder von einem versehentlichen Kontakt beim durchblättern, oder gar aufgrund böswilliger Tricks Dritter, ist dabei erstmal egal. Ach ja, die Listen mit den Kinderpornographiefundstellen des BKA, die jetzt in allen Kiosken liegen, bleiben natürlich geheim...
Ich hoffe ich konnte den Unterschied zum Verbot der Veröffentlichung von Kinderpornographie und die Unsinnigkeit der geplanten Maßnahme verdeutlichen.
TED: Seth Godin über Tribes
Immer wieder höre ich von Leuten, wie sehr sie durch Tribes inspiriert wurden. Wer bisher noch nicht die Zeit für das Buch gefunden hat, der kann sich jetzt mit dem 20-Minuten-Vortrag von Seth Godin bei TED dieses Jahr einen ersten Einblick verschaffen.
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links for 2009-05-12
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"JOSH Spear is living the slacker dream come true. A 24-year-old college dropout dressed in a T-shirt and sneakers, he's the in-the-know guy corporate suits call into their boardrooms to answer the question: "How can we get young people to think we're cool and buy our product?"
His title of online strategy consultant doesn't really do justice to Spear. As co-founder of the digital think tank Undercurrent, he's an arbiter of all things hip to the Internet generation, courted for his insights by companies from CNN to Ford."
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Neues Foodblog - Let’s break bread
Wenn ich mich mal selbst zitieren darf:
Essen begeistert mich nicht nur wegen der Funktion uns durch Köstlichkeiten zu ernähren, sondern vor allem wegen seiner Fähigkeit Menschen zusammen zu bringen. Ein Abend mit gutem Essen und den besten Freunden ist für mich wie ein Urlaub.
Deswegen gehört es ja schon seit längerem zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen, euch mit leckeren Essensbildern richtig hungrig zu machen und dadurch zu motivieren, sich mit Freunden zum Essen zu verabreden.
Um das ganze auf das nächste Level zu haben, habe ich nun mit meinem Freund Matt Gierhart (@mattgierhart) ein kleines Foodblog gestartet, das nichts weiter als Bilder von unserem Essen enthält: Let’s break bread. Guten Hunger.
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Neues Foodblog - Let’s break bread
11. Mai 2009
Hans Rosling über die Schweinegrippe und den Medienhype
Hier klicken, um Video anzuschauen.
Was mich an guter Datenvisualisierung begeistert, ist die Fähigkeit, die Dinge in Perspektive zu setzen, wie wir es allein nicht hinbekommen. Hans Rosling führt in diesem Video einmal mehr vor, wie sehr die Angst vor der Schweinegrippe vor allem ein Produkt des Medienhypes ist.
Wo wir gerade beim Thema Visualisierung sind, hier noch zwei Links:
- 37 Data-ish Blogs You Should Know About
- MEDIA ARTS MONDAYS:Data Visualization Tools (via Bud Caddell)
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Hans Rosling über die Schweinegrippe und den Medienhype
Bekenntnis: I am a geek
…und ich bin nicht allein.
Hier klicken, um Video anzuschauen.Eine Aktion der Society for Geek Advancement.
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links for 2009-05-11
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"Ein Stoppschild mit der Aufschrift "Tatort! Eintritt verboten!" vor dem Haus aufzustellen, während hinter dem Vorhang alles weitergeht wie zuvor, ist keine Verbrechensbekämpfung. Sinnvoller wäre es, das BKA mit ausreichend Ermittlern auszustatten, um den Produzenten von Kinderpornos das Handwerk zu legen. Mit der Sperre ist keinem einzigen missbrauchten Kind geholfen."
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"Two years ago, we compiled our 10 favorite Greasemonkey scripts, the site-fixing wonders you can load into Firefox's Greasemonkey extension for a better browsing experience. We've updated our picks, and there's a lot that's new."
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"Fairtilizer is a Do It Yourself Music Club providing tools and services for artists, labels, and media to share, promote, and distribute today's best new music."
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"Display your complete web footprint in one place"
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"Free fonts have met their match. We know how hard it is to find quality freeware that is licensed for commercial work. We've done the hard work, hand-selecting these typefaces and presenting them in an easy-to-use format."
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"Wenn Sie ernsthaft daran interessiert sind, das Problem zu lösen, dann haben Sie jetzt noch für eine kurze Zeit die Chance dazu. Geben Sie zu, dass Sie einen Fehler gemacht haben, holen Sie sich die Experten zur Beratung und dann ergreifen Sie Maßnahmen, die das Übel an der Wurzel packen. Und so ganz nebenbei würde eine solch mutige und ehrenhafte Tat Ihnen weit mehr Stimmen und Rückhalt in der Bevölkerung verschaffen, als Sie es sich überhaupt vorstellen können.
Heute ist Muttertag. Eine gute Gelegenheit, liebe Frau von der Leyen, um noch einmal inne zuhalten, und im Kreise der geliebten Familie nachzudenken."
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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10. Mai 2009
City As Canvas - Wooster Collective @ PSFK
Hier klicken, um Video anzuschauen.
Schöner Vortrag von Sara und Marc Schiller, den Gründern des Über-Streetart-Blogs Wooster Collective. Sie stellen Werke ihrer Lieblingskünstler vor und erklären dabei, was sie an Streetart und der ganzen Kultur drumherum so begeistert. Knapp 50 Minuten Inspiration pur, die Stadt mit anderen Augen wahrzunehmen.
(via Format Magazine)
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
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City As Canvas - Wooster Collective @ PSFK
Nyle - Let The Beat Build
Hier klicken, um Video anzuschauen.
NYC-Undergroundgröße Nyle remixt Lil’ Waynes ‘Let The Beat Build’ live im Studio mit einem One-Take-Video. Solides Handwerk und kreatives Talent kommen zusammen und produzieren fantastische Musik. Wer mehr braucht, Nyles Remix-EP gibt’s als kostenlosen Download und sein erstes Album gibt’s für nen Fünfer auf seiner Webseite als MP3s: www.nyellee.com
(via Mosley Tribes)
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Interessantes im Feedreader - 10. May 2009
- Kevin Rose Talks Digg, Ads, Dead Trees and Cool Hunters
23. April 2009
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Interessantes im Feedreader - 10. May 2009
links for 2009-05-10
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Pageflakes-Account von unser Partner-Agentur Amnesia
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09. Mai 2009
Big disappointment Star Trek XI
Before I start my review about the movie, I'd like to give some preface about my connection to Star Trek. Although I occasionally watched the series for a long time, I really started getting interested at the worst possible moment - shortly after it was announced that the last series »Enterprise« was stopped (although there were petitions and rallies - I just noted a bit too late to take part).
So with the last series stopped and the last film »Nemesis« being a flop, it was quite unlikely that Star Trek would continue at all in any way. So the only thing left was experiencing the vast majority of past series (which I'd suggest everyone to do - my favorite is Deep Space 9).
So the message that there should be a new film was surprising and promising. Though from the beginning, I was quite sceptical - the concept of a prequel to the original series with new actors for famous roles seemed difficult. It rarely happened in the past that different actors played the same person in the Star Trek universe and it was only the case for side roles (e. g. Ziyal in DS9, Zefram Cochrane in TOS/ST8). But what was even more disturbing was the director J. J. Abrams - with movies like Armageddon I didn't find him very predestined for this job. But as I read some quite positive reviews, I gave the movie a chance and went to the cinema on the first day.
To give a conclusion: I was absolutely right not to expect much from the film. It is a middle-class Hollywood action movie and has just nothing from the Star Trek spirit I liked so much.
The no-gos are countless. I mean, product placement is a pity in films any way, but in a Star Trek movie? And have you ever heard a pop song from the 90s in ST? (Oh, you remember that scene from ST4 in the bus? Has the guy inventing that scene with Kirk in the car ever seen that movie?)
The film introduces lot's of characters from other ST stories without any relation. Soval (was the name even mentioned?) has just nothing of the person known from TOS/TNG. Those Romulans - they look different, their ships look different, there's no connection to any previous Romulan story, it just seems like a randomly picked species name. And the old Spock - yeah, every real Trekkie likes to see Leonard Nimoy is still able to play his role. But if you remember the last time Spock appeared in the ST universe - a plot in TNG with an underground resistance movement on Romulus, where Spock stayed - a quite open end - it's just predestined to continue telling that story. ST11 doesn't do that.
Then there's this thing with the parallel time line - parallel time lines are a common story methodology in Star Trek, so the idea has potential. But it seems it's just there so there's no need to stick with the Star Trek story too much - every mistake can just be explained as something happening in the alternative time line. It didn't really make any sense to me beside that.
Well, maybe the buzz around the movie opens perspectives for new Star Trek material in the future - and hopefully with more talented directors behind the scenes. Till then, I'll watch some episodes of Hidden Frontier.
Update: Only german, but nice review (WOZ).
NDR zu Ursula von der Leyen
Hier klicken, um Video anzuschauen.
Hinterfragender Journalismus FTW!
Derzeit läuft immer noch die Petition gegen die Zensur im Internet, die Frau von der Leyen durchziehen will. Mehr dazu auf www.zeichnemit.de.
Artikel von Johannes Kleske - tautoko weblog.
Dieser Artikel steht unter der Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.0 Germany License.
07. Mai 2009
USB hard drives with SMART
A common way to check the health state of a hard disk is SMART. It gives various informations about occuring errors. In Linux, there's the smartmontools package containing tools to read SMART data of hard drives (smartctl -a /dev/[hddevice] gives you a bunch of information).
I found it always frustrating that SMART didn't work with USB drives. It's a standard bound to IDE/ATA. Although common USB-drives are internally IDE/SATA, sending the SMART commands to the drive requires proprietary extensions. But now, the smartmontools-developers have included support for some USB drives. It worked with the USB HDs I had available for testing.
There's no release yet containing the USB-support. If you're on Gentoo, you can fetch a live-CVS ebuild here.
05. Mai 2009
Internetzensur
Zugegebenermaßen habe ich es in letzter Zeit ziemlich versäumt, mich netzpolitischen Themen zu widmen - was leider nicht daran lag, dass es dazu nichts zu sagen gäbe.
Heissestes Thema momentan ist ja die Debatte um Internetzensur - die inzwischen so viele Facetten und obskure Geschichten vereint, dass ich garnicht erst versuche, das in Kürze abzuhandeln. Eine gute Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte und Argumente liefert dieser c't-Artikel.
Dazu gibt es nun eine Petition an den Bundestag, die gute Chancen hat, die notwendigen 50000 UnterstützerInnen (ab denen sich der Bundestag damit befassen muss) innerhalb von Rekordzeit zu erreichen - nach gut einem Tag sind es bereits über 18000. Also alle, die noch nicht unterschrieben haben: JETZT ist der richtige Zeitpunkt!
Da wir gerade bei netzpolitischen Themen sind: Die relative Ruhe bezüglich des skandalösen PirateBay-Urteils hierzulande finde ich schon etwas erschreckend. Und zu den versammelten Internetphobikern von taz bis Zeit könnte man auch einiges sagen. Ich hoffe ich komme in nächster Zeit dazu.
29. April 2009
Neue XING-Navigation
“Ship t!” - das neue Modell der Produktentwicklung beim Businessnetzwerk XING scheint zu funktionieren. In den letzten Tagen hat es einige Neuerungen gegeben.
Seit wenigen Minuten dürfen sich Nutzer aus dem XING-Forschungspanel auch schon die brandneuen Änderungen ansehen. Dazu zählt eine Box mit 50 Kontaktvorschlägen, die durch mein Netzwerk bzw. meine Profileinstellungen errechnet werden sowie ein entschlackter Header mit einer sehr vereinfachten Hauptnavigation in Form eines Dropdown-Menüs.
Hier ein Screenshot des alten Headers:

Hier der neue Header:

Man sieht auf den ersten Blick, dass sehr viel Komplexität entfernt wurde, was dem Erscheinungsbild etwas mehr Ruhe verleiht. Von den entfernten Funktionen hatte ich bisher nur die erweiterte Suche genutzt. Ein einfacher Test der Nutzungshäufigkeit konnte vielleicht zeigen, dass die Funktionen allgemein nicht immer im Header sein müssen. Die erweiterte Suche macht z.B. vor allem dann Sinn, wenn eine gewöhnliche Suche nicht das gewünschte Ergebnis bringt. Dann ist man jedoch sowieso schon auf der Suchseite und kann dort die Feineinstellung vornehmen.
Eine zweite Navigationsebene durch eine Hauptnavigation mit Dropdown-Menü zu ersetzen ist ein weitere Schritt, der schon lange überfällig war. Ich finde lediglich das Grau, welches das Gelb als Akzentfarbe aus der Navigation verbannt hat, etwas trist.
Insgesamt finde ich es einen sehr guten Schritt nach vorne, gerade auch was die Entschlackung der ganzen Seite betrifft. Ich vermisse jedoch immernoch die XING API, die vor über zwei Jahren angekündigt wurde. Ist bei einem Businessnetzwerk sicher nicht so trivial aber ich bin mir sicher, dass hier geniale Apps entstehen könnten.
Links: Blogeintrag von XING & mein XING Profil
27. April 2009
McPlanet - Kongress, Kyoto - Debatte
Am Wochenende fand in Berlin der McPlanet-Kongress statt (Bilder von mir). Der McPlanet ist ein jährlich stattfindender Kongress verschiedener NGOs und hat den Anspruch, die Debatten um Umwelt und Globalisierung zu verbinden.
Für das Onlinemagazin »Wir Klimaretter« habe ich einen Beitrag geschrieben:
Kyoto verbessern oder abschaffen?
Da man auf einem solchen Kongress doch immer diversen Projekten begegnet, die man potentiell spannend findet, aber kaum die Energie findet, über alle zu schreiben, liste ich hier einfach mal unkommentiert Links auf, die ich wenn ich meine Flyerstapel abarbeite sicher noch ergänzen werde:
- 350.org 24 October 2009 International day of climate action.
- makeITfair
- ausgekohlt! Vattenfall verklagt KlimaschützerInnen
- Rauchzeichen: unfairtobacco.org
- Gegenstrom Berlin
- Deepwave
24. April 2009
Atommüll 2.0 - CO2 soll unter die Erde
Kohlekraftwerke sollen sauber werden - zumindest versprechen das die Energiekonzerne. Da Kohlekraftwerke zunehmend der Kritik von Umweltschützern ausgesetzt sind - tragen sie doch stärker als alle anderen Formen der Stromerzeugung zum Klimawandel bei - wird gerne darauf verwiesen, dass man das Problem ja quasi schon im Griff habe - CCS (Carbon dioxide Capture and Storage) heißt dabei das Zauberwort. Das Treibhausgas CO2 soll bei der Verbrennung im Kraftwerk abgefangen werden. Anschließend soll es unterirdisch, etwa in alten Gasfeldern, für alle Zeiten gelagert werden.
Zunächst einmal gilt festzuhalten: Selbst wenn CCS-Technologie irgendwann funktioniert, als Argument für den Neubau von Kohlekraftwerken heute ist es nicht zu gebrauchen - selbst den Befürwortern ist klar, dass auch im günstigen Fall CCS frühestens in 10 bis 20 Jahren kommerziell einsatzfähig sein wird. Gerade in dieser Zeit müssen aber die Weichen für den Klimaschutz gestellt werden, will man auch nur die schlimmsten Folgen der Klimakatastrophe aufhalten.
Die Technologie wirft einige Fragen auf - der Wirkungsgrad von Kohlekraftwerken ist sehr schlecht, nur etwa 40 % der Energie werden in Strom umgewandelt. Durch den Einsatz von CCS müsste weitere Energie zur Abscheidung des CO2s aufgewendet werden - der Wirkungsgrad würde weiter fallen und Kohlekraftwerke würden noch ineffizienter. Auch ist davon auszugehen, dass nicht das komplette CO2 abgefangen werden kann - CO2-frei werden die Kraftwerke also auch nicht. Das musste unlängst auch Vattenfall zugeben - in einer Gerichtsentscheidung wurde dem Konzern untersagt, seine CCS-Demonstrationsanlage in Spremberg-Schwarze Pumpe weiterhin als erstes CO2-freies Kohlekraftwerk zu bezeichnen [1].
Aber die weit gravierendere Frage ist, wie es um die Sicherheit der Lagerstätten bestellt ist. Hierüber kann man - bei eine Technologie, die es bislang nur auf dem Papier gibt - allenfalls spekulieren. Es müsste in jedem Fall gewährleistet sein, dass das CO2 dauerhaft gespeichert bleibt. Selbst kleine Lecks wären nicht verantwortbar - würden sie doch das Problem der klimaschädlichen Gase lediglich auf zukünftige Generationen abschieben. Ein kurzfristiger Ausstoß des Gases, wie er häufig im Zusammenhang der Katastrophe von Nyos [2] diskutiert wird. Dort trat CO2 aus einer natürlich entstandenen unterirdischen Blase aus - Menschen erstickten.
In Deutschland existiert bislang das oben bereits erwähnte CCS-Demonstrationskraftwerk in Schwarze Pumpe. Das CO2 von dort soll nahe der Orte Maxdorf und Mahlsdorf in der Altmark (Sachsen-Anhalt) eingelagert werden [3]. Ein weiteres Projekt befindet sich im brandenburgischen Ketzin - dort wird im Rahmen des CO2SINK-Projekts des Helmholtz-Instituts seit 2008 CO2 zu Forschungszwecken in ein altes Gasfeld verbracht. Nicht ganz uninteressant ist es, einen genaueren Blick auf den Betreiber zu werfen - das Helmholtz-Institut war unter anderem auch für den Betrieb des Atommülllagers Asse II zuständig. Die Verantwortung dafür wurde dem Institut inzwischen entzogen - wegen unverantwortlichem Umgang.
Im Rahmen von EU-Forschungsprojekten sollen in den kommenden Jahren mehrere große CCS-Demonstrationsanlagen in Betrieb gehen. RWE kündigte 2007 an, in Hürth bei Köln ein Kraftwerk mit CO2-Abscheidung bauen zu wollen. Die Bundesregierung sieht im Moment drei Standorte für CO2-Lager vor: Hürth, Jänschwalde in Brandenburg und Wilhelmshaven in Schleswig-Holstein.
Für die zukünftigen Projekte ist ein »Gesetz zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid« vorgesehen [4]. Während die Industrie und die Kohlelobby das Gesetz begrüßen [5], wird es von Umweltverbänden scharf kritisert [6] [7] [8]. Die Haftung für CO2-Speicher soll nach maximal 30 Jahren auf den Staat übergehen. Sicherheitsaspekte scheinen kaum eine Rolle zu spielen - bei einer Technologie, über die man heute faktisch nichts weiss. Desweiteren wird befürchtet, dass CCS-Projekte die Nutzung regenerativer Energien in Form von Erdwärme verhindern.
In einer Kampagne »Kein Sicherheitsrabatt für CO2-Speicher« fordern UmweltaktivistInnen mit einer Petition und in einem Video von den zuständigen Bundestagsabgeordneten in den Ausschüssen, die Haftung auszudehnen. Petition und Video finden sich unter:
http://www.ausdenaugenausdemsinn.de
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Schwarze_Pumpe
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Nyos-See#Die_Katastrophe_von_Nyos
[3] http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/5909613.html
[4] http://www.bmu.de/gesetze_verordnungen/bmu-downloads/doc/43640.php
[5] http://www.presseportal.de/pm/9341/1380639/debriv_dt_braunkohlen_industr_verein
[6] http://www.duh.de/uploads/media/DUH_zu_CCS_Gesetzentwurf_STN_010409.pdf
[7] http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/20090304_energie_ccs_gesetz_stellungnahme.pdf
[8] http://www.nabu.de/themen/klimaschutz/nationalerklimaschutz/10833.html
Google Unified Search & Google Profile
Dass Google zu den normalen Suchergebnissen immer öfter Videos, Bilder, Produkte, aktuelle Nachrichten oder ähnliches anbietet, ist sicher schon allen aufgefallen.
Seit wenigen Tagen gibt es nun auch Google Profile in der Unified Search. Bei mir sieht das z.B. dann zwischen den normalen Webseitenergebnissen so aus:

Sehr spannende Sache, da die Unified Search nun wohl auch zu Personensuchmaschinen wie Yasni in Konkurrenz tritt. Gleichzeitig bewegt sich Google durch die neuen Profile immer weiter in Richtung Social Network - die Kontakte aus Gmail werden ja schon verwertet.
22. April 2009
Buzz free
My Openmoko FreeRunner suffered from the infamous hardware bug that causes bad buzzing for my dialog partner, making it relatively useless for me. Last week, though, a collegue of my brother fixed it for me (by applying some soldering-skills), and indeed, the audio quality is above bearable now! I plan to get Debian on the FreeRunner up to date again with the other developments in the community now. Or at least soon, depending on how much time I’ll be able to spare.
20. April 2009
Fahrradfahren gegen A 100
In Berlin fand gestern eine erfreulich gut besuchte Fahrrad- und Skaterdemonstration gegen den Weiterbau der Autobahn A 100 statt. Die A 100 führt im Moment südlich an Berlin vorbei und soll von Neukölln über Treptow bis Friedrichshain verlängert werden.
Der Widerstand wird zur Zeit vor allem von einer lokalen Bürgerinitiative (Bürgerinitiative Stadtring Süd) getragen. Diese ruft im Moment vor allem dazu auf, beim bevorstehenden Planfeststellungsverfahren Einwendungen einzureichen. Völlig im klaren darüber, dass derartige Einwendungen ein solches Projekt nicht verhindern können und allenfalls politische Bedeutung haben, habe ich mich dennoch bemüht, meine Gründe für die Ablehnung auf Papier zu bringen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit erkläre ich meinen Widerspruch zum Weiterbau der Autobahn A100 in Berlin.
Mein Widerspruch begründet sich durch die dramatische Situation bzgl. der fortschreitenden Klimakatastrophe. Im Jahr 2007 veröffentlichte das UN-Wissenschaftsgremium IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) seinen regelmäßigen Bericht [1]. Danach gilt es als allgemein anerkannter wissenschaftlicher Konsens, dass die CO2-Emissionen weltweit um mindestens 60 - 90 % gesenkt werden müssen, um auch nur die dramatischsten Folgen dieser Entwicklung aufzuhalten.
Seit dem IPCC-Bericht gibt es mehrere neue Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass selbst dieser Bericht zu kurz greift und die Entwicklung bereits weiter fortgeschritten ist als vor zwei Jahren angenommen. So veröffentlichte etwa die NASA Anfang April Satellitenbilder vom Ausseinanderbrechen des so genannten Wilkins-Schelfs in der Antarktis [2].
Besonderes Augenmerk muss auch auf die mögliche Entwicklung von Rückkopplungseffekten gelegt werden. Durch Abschmelzen von Eismassen werden Sonnenstrahlen weniger reflektiert, was eine weitere Erwärmung zur Folge hat. Ein Auftauen der Permafrostböden in der Arktis würde in großen Maße ebenfalls den Treibhauseffekt anheizendes Methan freisetzen. Sind derartige Rückkopplungseffekte einmal in Gange, wird es vermutlich unmöglich sein, durch menschliches Handeln die Klimakatastrophe aufzuhalten (das Erreichen so genannter "Tipping Points" [3]).
Der Verkehrssektor trägt mit etwa 20 % einen großen Anteil an den Emissionen von Treibhausgasen. Deshalb ist es völlig eindeutig, dass der Anteil des motorisierten Individualverkehrs drastisch gesenkt werden muss. In einer solchen Situation ist es geradezu absurd, den weiteren Ausbau von Autobahnen zu genehmigen.
Mit freundlichen Grüßen,
Johannes Böck
Quellen:
[1] Climate Change 2007 Synthesis Report, IPCC, http://www.ipcc.ch/ipccreports/ar4-syr.htm
[2] Wilkins Ice Bridge Collapse, NASA, http://www.nasa.gov/mission_pages/IPY/multimedia/ipyimg_20090408.html
[3] Imprecise probability assessment of tipping points in the climate system, Proceedings of the National Academy of Sciences, http://www.pnas.org/content/early/2009/03/13/0809117106.abstract
10. April 2009
Benennt die TU Berlin um in Axel-Springer-Unversität
Über Ostern sollte in Berlin ein anarchistischer Kongress stattfinden, eher theorieorientiert, mit dem ein- oder anderen ganz spannenden Vortrag, so etwa Christian Siefkes über »Beitragen statt Tauschen« (Autor des Buches Peer Economy) oder Darwin Dantes Überlegungen, dass gesellschaftlich notwendige Arbeit sich auf 5 Stunden pro Woche reduzieren liesse.
An sich nichts, was grössere Relevanz besitzen sollte, hätte nicht die BZ das Thema einige Tage vorher aufgegriffen und reichlich phantasievoll eine Verbindung zwischen dem Kongress und brennenden Autos in Berlin hergestellt. Die BZ ist so eine Art Lokalableger der BILD, Inhalt und Niveau vergleichbar (üblicherweise wird neben Tittenbildchen über die spannendsten Entwicklungen in Deutschlands High Society berichtet), ebenfalls ein Produkt des Springer-Verlages. Das brachte das Präsidium der TU Berlin dazu, dem Kongress kurzfristig die Räumlichkeiten zu entziehen.
Man fragt sich, ob die TU in Zukunft auch ihr Vorlesungsverzeichnis der BZ-Redaktion zum Review vorlegt. Mein persönlicher Vorschlag an die TU lautet, sich in Axel-Springer-Universität umzubenennen. Es würde die Verdienste dieses Mannes um die Breitenbildung in der Bevölkerung würdigen, wenn eine Universität zukünftig seinen Namen trägt.
03. April 2009
Bejeweled AI in Haskell
The German online magazine „FreiesMagazin“ has started a programming contest yesterday. The task is to write an AI for a two-player bejeweled-like game, where the stones that you can match cause your opponent to lose live points.
This evening I thought that this would be a nice finger exercise in Haskell programming, and indeed it was. Most time was spent writing the code that communicates with the game supervisor (via text files) and that re-implements the game logic to simulate the next steps. The example code is in C++, so I had to do it again, but it’s rather short: 123 lines, consisting of 8 lines for the module header, 26 lines for the data definitions, 16 lines for in- and output and 73 lines for the actual rules of the game.
Writing the rest was really easy. 15 lines use a generic Haskell module to implement alpha-beta-search in Strategy.hs, and 6 lines of code to glue it all together. And I’m sure one can do better...
The program wins against the demo AI. By choosing other algorithms provided by game-tree might even improve that. Feel free to try it out!
My code is available in a darcs repository (browse) under the GPL2 or later and I invite everyone to use it as a base for contest entries. If you want to use Haskell, you can just replace the Strategy.hs and do not have to re-implement the game logic. If you submit such a program, just make sure you credit me appropriately. Also, as always, patches are welcome. If the code is too slow for your taste, you can decrease the depth parameter in Strategy.hs.
02. April 2009
Re:publica
Im Moment findet in Berlin die Blogger-Konferenz Re:publica statt. Heute früh wurde sie vom Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar eröffnet. Ich hatte Peter Schaar schon auf früheren Veranstaltungen erlebt und fand ihn etwas enttäuschend - fast ausschliesslich behandelte er die aktuellen Skandale in der Privatwirtschaft und erwähnte die zunehmenden Überwachungsbegehrlichkeiten des Staates (Vorratsdatenspeicherung, BKA-Gesetz etc.) nur am Rande. Ich überlegte, ob das wohl mit aktuellen Bestrebungen korreliert, allzu engagierte Datenschützer zu entsorgen.
Selbst hielt ich heute nach längerer Zeit mal wieder einen Vortrag über OpenStreetMap. Die Slides gibt es hier.
Außerdem noch einige Fotos von der Re:publica.
Unternehmertag 2009 - Jetzt erst recht!

Der allgemeinen wirtschaftlichen Lage zum Trotz lautet das Motto des Unternehmertag 2009, der am 2. und 3. April am Tegernsee stattfindet:
Unternehmertag 2009 - “Jetzt erst recht!”
Auf persönliche Einladung der Initiatoren und Sponsoren zu denen u.a. Mountain Partners, Sal. Oppenheim, DuMont Venture, Jupiter Capital Partners, der HTGF und weitere Unternehmen gehören, werden ca. 200 Business Angels, Investoren und Unternehmer am Tegernsee erwartet.
Sprecher sind unter anderem Dr. Klaus Hommels, Morten Lund, Erich Sixt, Kai-Uwe Ricke, Dr. Guido Westerwelle und Initiator Dr. Cornelius Boersch.
Weitere Infos gibt es auf der Webseite zum Unternehmertag 2009. Videos/Interviews vom Unternehmertag 2008 gibt es bei JobTV24 zu sehen.
27. März 2009
re:publica 2009 - Shift happens
Shift happens - vom Bloggertreff hat sich die re:publica mittlerweile zum Web-2.0-Festival gemausert. Auch dieses Jahr dürfte die Veranstaltung wieder ein ein ganzes Stück größer werden.
re:publica’09 – “Shift happens” vom 1.-3. April 2009 in Berlin
Ich werde leider nur am 1. April dabei sein, freue mich aber schon auf die re:publica-Atmosphäre! ![]()
22. März 2009
Parodielied „Das ist billig“
Ab und zu überkommt es mich noch, und anscheinend ist der Vorabend einer Klausur ein guter Zeitpunkt, ein Liedtext zu dichten... viel Spaß mit „Das ist Billig“ zur Melodie von „Das ist Wahnsinn“ von Wolfgang Petry. Das Thema wurde inspiriert durch den Tatort „Nullkasse“, der in den Räumen meines früheren Lieblingsdiscounters hier in der Waldstadt gedreht wurde.
21. März 2009
LPI / LPIC - ein kleines Resumee
Ich habe, wie ich kürzlich bereits erwähnt habe, auf den Chemnitzer Linux-Tagen die erste LPI-Prüfung abgelegt. Die LPI ist eine Institution, die Zertifizierungen für Linux-Kenntnisse anbietet. Es existieren verschiedene Levels, nach Bestehen der zweiten Prüfung darf ich mich dann LPIC-1 nennen.
Zwar darf ich natürlich zu konkreten Inhalten der Prüfungsfragen nichts sagen (das muss man während der Prüfung unterschreiben), möchte aber dennoch einige allgemeine Anmerkungen dazu loswerden.
Zunächst mein Haupt-Kritikpunkt: Die Prüfung bezieht sich auf alte Inhalte, und zwar auf sehr alte. Eine Frage bezog sich auf Spezifika eines 2.0-Kernels. Ich erinnere mich noch dunkel, dass zu der Zeit, als ich gerade mal anfing, mich mit Linux zu beschäftigen, gerade das Neuerscheinen von Kernel 2.4.0 ein heißes Thema war. Das ist nun schon knapp 10 Jahre her. Das war sicher das extremste Beispiel, aber es zieht sich durch mehrere Fragen durch. Nehmen wir jemanden, der sich sehr kompetent mit Linux auskennt, aber sich vielleicht erst seit 3 Jahren mit Linux beschäftigt. Er hätte schlicht das Problem, dass ihm xfree86 einfach nie begegnet ist. Bei den nicht gerade günstigen Preisen der Prüfung hätte ich schon erwartet, dass sie halbwegs dem aktuellen Stand der Entwicklung entsprechen.
Ein weiterer, sicher schon oft genannter Kritikpunkt, ist die Frage der (nicht vorhandenen) Distributions-Neutralität. Im Flyer des LPI wird explizit damit geworben wird, dass die Zertifizierungen Distributions-übergreifend seien. Das ist, um es deutlich zu sagen, schlicht gelogen. Es handelt sich nur um einen kleinen Teil der Fragen (bzgl. rpm), die man auch einfach weglassen könnte, es würde der Prüfung nichts nehmen.
Jenseits dessen noch eine eher grundsätzliche Anmerkung: Große Teile der Prüfung beziehen sich auf das mehr oder weniger Ausweniglernen von Befehlen und Parametern. Das ist natürlich komplett realitätsfern. In jeder realen Situation, in der meine Linux-Kompetenz gefordert ist, habe ich natürlich die Möglichkeit, mir die man-Pages und Dokumentationen von Programmen anzusehen. Insofern sollte man sich klar sein, dass ein LPI-Zertifikat auch nur sehr beschränkt Auskunft darüber gibt, wie fähig man tatsächlich mit einem Linux-System umgehen kann.
18. März 2009
Atheistische Kampagne versus BVG
Kürzlich schrieb ich bereits über eine atheistische Kampagne, die mit Werbebotschaften auf Bussen in anderen Ländern einigen Wirbel verursachte.
Kurz darauf starteten einige Menschen und Gruppen eine Initiative, eine vergleichbare Kampagne auch in Deutschland loszutreten. Dies verlief wohl recht erfolgreich, schnell fanden sich genug Spendengelder, um auch einige Plakatflächen auf öffentlichen Verkehrsmitteln zu mieten. Allerdings wollte man wohl bei verschiedenen deutschen Verkehrsgesellschaften mit solch gottlosem nichts am Hut haben. Ein Sprecher der BVG (Berliner Verkehrsgesellschaft) vermeldete »Wir wollen nicht, dass sich die Fahrgäste der BVG aufregen müssen« (taz vom 18.3.).
Bei anderen Verkehrsunternehmen hat man wohl ähnliche Schwierigkeiten.
Nun, man sollte die BVG vielleicht hierbei beim Wort nehmen. Ich rufe hiermit also dazu auf, sich in Zukunft Plakate in BVG-Fahrzeugen genauer anzuschauen und der BVG dann mitzuteilen, welche Plakate einen alles aufregen. Aktuell fällt mir etwa sexistische Werbung für den Kauf von Blumen ein (hab leider gerade kein Dokumentationsfoto parat).
Auf telepolis gibt's ein Interview mit einem der Kampagnenmacher. Darin wird auch erwähnt, dass die BVG behauptete, auch keine religiöse Werbung zuzulassen, wobei der Inteviewte bereits Beispiele nennt, wo das in der Vergangenheit nicht der Fall war.
Update: Im Brightsblog gibt's aktuelle Bilder christlicher Werbung bei der BVG, eine davon für eine recht offensichtlich fundamentalistische Organisation.
17. März 2009
Server updated to Lenny
Just updated my server from etch to lenny. It was a mostly painless procedure, only nagios needed some manual interaction, as it was upgraded from nagios2 to nagios3.
My only bigger problem was an old web application (running my highschool’s grad class’ and my old counter-strike clan’s websites) written in mod_perl, which is not easily upgradeable, plus I did not want to use mod_perl again – I’ve had too much trouble with it eating up my memory or taking down the webserver.
So I bit the bullet and replaced all mod_perl-related code with CGI-stuff. It actually went quite well, at least when accepting some hacks. Speed does not matter here, as the sites are there mostly for nostalgic reasons anyways.
The other small thing that’s lost with apache1 is the demonstration page for the Cross-Site-Authentication attack. Also not a great loss, and it can easily be re-implemented using a few lines of python and inetd.
I wonder what to do with all the memory that was freed by not having apache1 (with mod_perl) and apache2 running at the same time :-)
14. März 2009
Chemnitzer Linux-Tage 2009
Ich bin mal wieder, wie in den Vorjahren auch schon, auf den Chemnitzer Linux-Tagen. Die Linux-Tage in Chemnitz gehören inzwischen zu einer der zentralen Veranstaltungen der freien Software-Community.
Morgen werde ich mich zum ersten Mal an einer LPI-Prüfung versuchen. Habe mich kaum vorbereitet und bin mal gespannt ob man das auch so schafft. Wenn es nicht klappt werde ich mir evtl. entsprechende Literatur zulegen und es erneut versuchen.
Bilder gibt's hier: http://pictures.hboeck.de/clt2009/
11. März 2009
In a Letter to Ghana’s President
Thanks to Google’s watchful eyes I found out that I was mentioned in a „Letter to the President“ of Ghana, published pseudonymously on ghanaweb.com, that advocates Free Software to the new President of Ghana, John Atta-Mills. So, to all new presidents out there, if you need advice, just ask me :-)
10. März 2009
Eindrücke vom ATTAC-Kapitalismuskongress
Am vergangenen Wochenende fand in Berlin ein von ATTAC veranstalteter Kongress unter dem Titel Kapitalismus am Ende? Capitalism [no] exit? statt. Obwohl ich mich ATTAC politisch nicht sonderlich verbunden fühle, reizte mich die vorhandene Vielfalt an Referenten, die weit über das, was üblicherweise ATTAC-Spektrum ist, hinausging.
Es fällt schwer, die Summe der Eindrücke in Blog-kompatibler Weise wiederzugeben. Der überraschend große Andrang zeigt wohl, dass hier in Zeiten der Krise Fragen thematisiert werden, die im Moment einigen Leuten unter den Nägeln brennen. Inhaltlich bestand vor allem eine zentrale Konfliktlinie zwischen keynesianistisch orientierten reformistischen Ansätzen und radikaler Kritik. Wobei letzterer die gängige Vorhaltung gemacht wurde, keine Alternativen anbieten zu können.
Einen verhältnismäßig großen Raum nahmen diverse Workshops zu Wachstumskritik im Kontext von Peak Oil und Klimawandel ein. Allerdings, wie ein Teilnehmer einer Diskussionsrunde zum Thema anmerkte, reicht das Thema längst nicht in die gesamte Diskussion - tatsächlich finde ich das eine der möglicherweise wichtigsten Fragen, weil sie praktisch alle Ansätze, die auf eine bessere Verwaltung kapitalistischer Verhältnisse abzielen (ergo: Keynesianismus), in Frage stellt (auf meiner ToBlog-Liste steht zum Thema noch eine Rezension des Buches »Grenzen des Kapitalismus«).
Kleine Randbemerkung: Einige Veranstaltungen wurden wohl mitgeschnitten, die Mitschnitte sind aber, zumindest im Moment, nicht allgemein verfügbar, sondern sollen demnächst zu Bestellen sein. Copyrightkritik wäre vielleicht ein Thema, welches man den Organisatoren das nächste Mal ans Herz legen sollte.
05. März 2009
Verschlüsselte Mail von der AOK
Ich hatte vor kurzem per eMail Kontakt mit der AOK Berlin.
Durchaus gross war meine Überraschung, als ich von dieser eine Mail bekam, die PGP-Verschlüsselt war. Wohlgemerkt, ich hatte nicht mit irgendeiner Security- oder Computerabteilung, sondern mit der gewöhnlichen Kundenbetreuung zu tun. Da mein Initialkontakt via Webformular stattfand, war auch keine Mailsignatur von mir dort angekommen, insofern kann ich nur annehmen, dass deren Mailsystem automatisiert auf einem Keyserver meinen Key gesucht hat und diesen verwendet. Oder ein motivierter Mitarbeiter hat diesen hier von der Webseite.
Dass sämtliche Mails an Mailadressen, für die Schlüssel existieren, automatisiert verschlüsselt werden, kann ich mir kaum vorstellen, weil hier erstens vermutlich ein erheblicher Supportaufwand entsteht (passiert mir selber ja oft genug dass ich Nachrichten der Form »bitte nicht verschlüsseln, ich hab meinen Key verlegt / grad nicht da«) und zweitens ja die Mailadressen in den Keys in keinster Weise verifiziert werden. Allerdings existiert beispielsweise das PGP Global Directory, in dem nur Keys mit regelmäßig verifizierten Mailadressen landen. Das erscheint mir im Moment die plausibelste Erklärung.
Auch wenn ich nicht genau weiss, wie die AOK an den passenden Key kam, lobenswert finde ich es allemal, dass sich zur Abwechslung mal jemand in einem aus Datenschutzgründen sehr sensiblen Bereich von selbst um verschlüsselte Kommunikation bemüht.
03. März 2009
Transparentaktion am »Molecule Man« in Berlin
Der Molecule Man wurde heute von einigen Aktivisten bestiegen, die ein Transparent mit der Aufschrift »Atommafia versenken« daran anbrachten.
Die Aktion ist Teil einer Aktionswoche gegen RWE wegen dessen Beteiligung am Atomkraftwerk Belene in Bulgarien. Das Projekt ist auch im Aufsichtsrat von RWE strittig. Die Allianz, vor deren Gebäude die Aktion stattfand, könnte direkten Einfluss auf die Entscheidung üben.
Indymedia-Bericht
Infos zur Aktionswoche bei Urgewald
Update: Es gibt ein Video der Aktion bei kanalB.
22. Februar 2009
Infect09 - Social-Marketing Konferenz

Ein kleiner Konferenzhinweis: Am 18. und 19. März findet in Düsseldorf die infect09 statt, eine “Social-Marketing Konferenz”. Themen sind Virales-, Buzz-, Ambient- und Guerila-Marketing.
Es ist ein interessantes Set an Sprechern geladen, darunter z.B. der SEO Marcus Tandler oder der Trendforscher Nils Müller. Veranstalter sind die Wunderknaben.
Weitere Infos & Anmeldung gibts unter infect09.de!
12. Februar 2009
Reliability testing for python-dbus applications
In the Openmoko community, a lot of programs are written in python and use services provided over D-Bus. But I’m under the impression that not enough programmers consider that D-Bus is a remote protocol, and the other side might fail to respond any time. The code then works find if nothing goes wrong, but does not handle problems well. Understandably, it is hard to get this error checking right if you can’t really test it, as usually the D-Bus services do not fail. This is particularly annoying on a phone, because it might just be the program responsible for popping up the on screen keyboard that just failed.
Therefore I started to write a little python module called python_test.py that replaces some D-Bus functions in the python bindings (SystemBus.get_object and Connection.call_blocking at the moment) and makes them fail with a certain probability. You can add "import dbus_test" to your program (and adjust $PYTHON_PATH) and run it a few times, to see which error conditions are caught and which cause your problem to fail. If you come across failures that the script does not yet generate, they can easily be added.
Not sure yet if I am going to extend and maintain this, but I’m open to suggestions and additions. Maybe this (or something similar) should be provided by python-dbus directly.
Wilhelm Guttenberg auf Heisse News
Wer es noch nicht mitbekommen hat sollte mal auf dem BILDLog lesen, wie sich die Deutsche presse hat kollektiv durch Wikipedia täuschen lassen – sehr amüsant. Da konnte ich es mir nicht verkneifen, per Heisse News meinen eigenen Senf dazu zu geben. Viel Spaß beim Lesen!





